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	<title>kein illegales Tagebuch</title>
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	<description>shanghai blog about living, culture, music, china special, politics and much more in shanghai</description>
	<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 12:19:18 +0000</pubDate>
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		<title>Mein schwäbischer Nachname</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 12:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alterserscheinungen]]></category>

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		<description><![CDATA[wenn ich irgendwo in Baden Würtemberg meinen Nachnamen verrate, darf ich getrost auf ungläubige Blicke und manchmal sogar Gelächter warten. Denn mein Name hat hier einen Ruf. Er ist Synonym für schwäbisches Urgestein, für schwäbischen Dickkopf und auch für schwäbische Komik.
So passiert es mir, daß man plötzlich anfängt das Lied von der Anna Scheufele zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wenn ich irgendwo in Baden Würtemberg meinen Nachnamen verrate, darf ich getrost auf ungläubige Blicke und manchmal sogar Gelächter warten. Denn mein Name hat hier einen Ruf. Er ist Synonym für schwäbisches Urgestein, für schwäbischen Dickkopf und auch für schwäbische Komik.</p>
<p>So passiert es mir, daß man plötzlich anfängt das Lied von der Anna Scheufele zu zitieren - die sich wohlbemerkt nur mit einem f schreibt, oder mich auf den gerade erst verstorbenen Ulrich Scheuffele anspricht.</p>
<p>Mit beiden Menschen bin ich nun überhaupt nicht verwandt! Als Ulrich noch lebte und ich noch in Shanghai wohnte, ist er mal zufällig auf meinen Blog gestoßen und hat mich daraufhin angeschrieben. Wir mußten beide feststellen, daß wir trotz dieses Namens nicht miteinander verwandt sind . Keine nachvollziehbaren gemeinsamen Vorfahren! Dabei haben wir beide Ahnenforschung betrieben. Dasselbe gilt auch für einen Rainer Scheuffele mit dem ich auf Grund des gemeinsamen Namens sogar auf Facebook befreundet bin. </p>
<p>Und dabei gibt es nur etwa 500 Menschen weltweit, die diesen Namen tragen, mit doppel ff und e-u-geschrieben!</p>
<p>Dieser Name ist, so wie man es mir erzählt hat, ist ein Spottname auf einen Beruf, den der Träger dieses Namens ausgeübt hat. Zumindest meine “Ur-Vorfahren” sollen Donauschiffer gewesen sein und diesen Namen haben sie bekommen, weil sie das Schiff mit Hilfe der Schiffsschaufel gesteuert haben.  Einige von diesen Schiffern haben sich in Ulm niedergelassen, viele sind aber schon vor langer Zeit nach Amerika ausgewandert, wo es die meisten “Scheuffele´s” gibt. Klar ist, daß offensichtlich nicht nur EIN Ur-Mensch, diesen Namen erhalten hat. Es waren früher mehrere Menschen, die unabhängig voneinander diesen Namen erhalten haben, genauso wie es auch viele Menschen gibt, die Bäcker oder Müller heißen ohne nachvollziehbar miteinander verwandt zu sein.</p>
<p>Also, bitte: macht mir keine Witze mehr über eine “Anna Scheufele” oder “Scheuffele und Pfleiderer” oder sonst wen, sondern akzeptiert, daß nicht jeder Träger dieses schwäbischen Komikernamens auch ein schwäbischer Komiker ist! Obwohl ich vielleicht auch etwas ….haha!</p>
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		<title>Der Hund</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2016 08:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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diesen Hund habe ich bei einem Spaziergang über den Golfplatz entdeckt. Er haust hier fernab jeglicher Wohnung und ist sehr eng angebunden. Zuerst dachte ich: wer hält diesen wunderschönen Hund denn unter solch traurigen Bedingungen? Doch meine Nachforschungen ergaben folgende Geschichte:
einer unserer Guards hatte diesen Hund in einem Restaurant entdeckt als er gerade geschlachtet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/11/hund11-225x300.jpg" alt="hund11" title="hund11" width="225" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-1512" /></p>
<p>diesen Hund habe ich bei einem Spaziergang über den Golfplatz entdeckt. Er haust hier fernab jeglicher Wohnung und ist sehr eng angebunden. Zuerst dachte ich: wer hält diesen wunderschönen Hund denn unter solch traurigen Bedingungen? Doch meine Nachforschungen ergaben folgende Geschichte:</p>
<p>einer unserer Guards hatte diesen Hund in einem Restaurant entdeckt als er gerade geschlachtet werden sollte. Der Guard, der selber nur sehr wenig verdient, hat den Hund für 800 RMB (das entspricht etwa einem Drittel seines Monatslohns) frei gekauft. Da der Guard von außerhalb kommt und selber in Shanghai keine Wohnung hat, hat er den Hund mit in unser Wohnviertel an seinen Arbeitsplatz gebracht. Sein Chef hat ihm dann erlaubt den Hund in dieser Hundehütte am Golfplatz unterzubringen. Allerdings fürchtet der Guard immer noch um das Leben des Hundes, da der Hund hier von den Golfbällen getroffen werden könnte. Deswegen ist die Leine so kurz. </p>
<p>Mich hat die Geschichte sehr berührt. Würde ich noch in Shanghai leben, würde ich  gerne dem Guard helfen einen besseren Platz für seinen Hund zu finden. Doch leider bin ich nur einen Tag nachdem ich diesen Hund entdeckt habe, wieder zurück nach Deutschland geflogen. </p>
<p>Ich war diesmal nur etwa drei Wochen zu Besuch. Es war eine wunderschöne Reise mit vielen wichtigen und erfreulichen Begegnungen. Und sie hat mir auch deutlich gezeigt, wie schwer es all die Jahre für mich war in einer so widersprüchlichen und verworrenen Gesellschaft zu leben. Wo einerseits grausame und sehr ungerechte Dinge geschehen, aber es andererseits sehr viele edle und gutherzige Menschen gibt. Wo auf der einen Seite bitterste Armut herrscht und auf der anderen Seite viele Menschen extrem reich sind. Und wo es jede Menge Parallelgesellschaften gibt, aber die Menschen damit auf virtuose Weise zurecht kommen. </p>
<p>Ich liebe dieses Land und werde hoffentlich noch oft wieder kommen!</p>
<p>Für meine Zeit in Deutschland habe ich übrigens zwei neue Blogs geschaffen:</p>
<p><a href="http://hochpaterre.de">1.: Mein Leben im Hochparterre</a><br />
<a href="http://stuttgarter-gitarrenstudio.de">2.: Das Stuttgarter Gitarrenstudio</a></p>
<p>Ich freue mich, wenn Ihr Lust habt dort weiter mitzulesen.</p>
<p>Eure Julia</p>
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		<title>Auf der Suche nach Doujiang</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 15:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Das Heimweh hat gesiegt, ich bin wieder in Shanghai. Mein Lieblings Getränk dort war immer die heiße Sojamilch. Ich habe sie zu jeder Gelegenheit getrunken, nicht nur zum Frühstück, sondern jedesmal wenn ich auswärts etwas genießen wollte. Ich  liebe Doujiang und auch die sehr gut dazu passenden Shui Jiao. Heute bin ich in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/10/img_4139-300x225.jpg" alt="img_4139" title="img_4139" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-1507" /></p>
<p>Das Heimweh hat gesiegt, ich bin wieder in Shanghai. Mein Lieblings Getränk dort war immer die heiße Sojamilch. Ich habe sie zu jeder Gelegenheit getrunken, nicht nur zum Frühstück, sondern jedesmal wenn ich auswärts etwas genießen wollte. Ich  liebe Doujiang und auch die sehr gut dazu passenden Shui Jiao. Heute bin ich in die Stadt gefahren und habe einen Laden gesucht, der Dou Jiang verkauft. Dabei habe ich gemerkt, daß es die meisten solchen Läden nicht mehr gibt. Die Kette Young he da Wang hat Bankrott gemacht. Auch die anderen Läden, die ich sonst besucht habe, verkaufen keine DouJiang mehr. &#8220;Du kannst doch Milch stattdessen trinken &#8221; rät mir ein Verkäufer. Endlich finde ich doch ein Shuijiao Restaurant, das auch Doujiang verkauft. Die Preise haben sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt, die Portionen sind kleiner geworden, aber immerhin: ich genieße mein Lieblingsessen!  </p>
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		<title>Vom Friseur “vergewaltigt” oder: ein extrem unangenehmer Kulturunterschied</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2014 03:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dievommond</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen war ich mal wieder beim Friseur. Der Laden, bei dem ich
schon seit einiger Zeit Stammkundin bin, ist sehr modern und groß, benutzt Marken wie Kerastase und Weleda und beschäftigt gut ausgebildete Friseure, die manchmal sogar Fortbildungen machen. Eigentlich wie in Europa könnte man denken. Doch dann passieren solche Sachen:
Ich sagte dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen war ich mal wieder beim Friseur. Der Laden, bei dem ich<br />
schon seit einiger Zeit Stammkundin bin, ist sehr modern und groß, benutzt Marken wie Kerastase und Weleda und beschäftigt gut ausgebildete Friseure, die manchmal sogar Fortbildungen machen. Eigentlich wie in Europa könnte man denken. Doch dann passieren solche Sachen:</p>
<p>Ich sagte dem Friseur, daß ich diesselbe Farbe möchte, die ich bereits seit Jahren trage.<br />
Er maulte und meinte, daß das aber langweilig wäre und ich auf diese Weise gar kein “Frischegefühl” hätte. Ich bestand aber weiterhin darauf, daß ich keine Veränderung möchte und er holte die Farbtabelle, um mich entscheiden zu lassen, wobei ich mich aber für meine alte Farbe entschied. Ich brauche gerade kein “Frischegefühl”, zumal ich “meine Farbe” sehr mag. Sie ist etwas heller als meine natürliche Farbe und wenn sie rauswächst, sieht es immer noch ganz gut aus. </p>
<p>Der Friseurgehilfe mischte die Farbe an, die Prozedur begann. Um angeblich meine sich vermehrenden grauen Haare abzudecken, wird die Fabe extra lange auf dem Kopf gelassen. Ich sitze fast zwei Stunden und werde allmählich schläfrig. Doch meine entspannte Müdigkeit wich einem Entsetzen, als dann das Ergebniss zutage trat. Der Friseur hatte meine Haare schwarz gefärbt! Wie gemein!</p>
<p>Schwarz paßt ja gar nicht zu mir, wo ich eine typische Brünette bin. Außerdem machen schwarze Haare älter, da dann der Kontrast zwischen kräftig leuchtendem Haar und angealterter Haut noch stärker zum Vorschein tritt. Ich war natürlich völlig überrascht, konnte zuerst nicht glauben was ich sah und als ich es schließlich begriffen hatte, bin ich ausgerastet. Und zwar richtig wild! </p>
<p>Daraufhin kam der Manager und viele andere Friseure zu mir. Der Manager entschuldigte sich und versprach das Problem innerhalb einer Stunde beseitigen zu können. Es war bereits zehn Uhr abends, der Laden fast leer, doch nun mußte man wegen mir Überstunden machen. Ein anderer Friseur und ein neuer Gehilfe pinselten Entfärbungscreme in mein Haar. Man wartete, schrubbte und rieb meine Haare und wartete wieder. Nach gefühlten zwei Stunden konnte dann endlich gespült werden. Doch leider mit nur sehr mäßigem Erfolg. Meine Haare sind größtenteils noch immer dunkelbraun bis schwarz, nur an einigen Stellen gibt es nun rötliche und braune Stellen. Ich fühle mich wie eine schwarz bunt gescheckte Katze! Abgesehen davon, daß bei der Prozedur meine Haare geschädigt wurden und nun viel kürzer sind als früher, wird es noch hässlicher aussehen, wenn es beginnt rauszuwachsen. Ich habe schon oft in China erlebt, daß die Haare wesentlich kürzer geschnitten werden als abgemacht. Doch daß ein Friseur mich absichtlich zu einer neuen Farbe zwingt ( und dann auch noch gleich schwarz!), weil er findet, daß ich ein neues Outfit brauche - was ich aber nicht will!! -, sowas ist mir in meinen 15 Jahren Shanghai noch nie passiert. </p>
<p>Ich war völlig deprimiert und am Boden zerstört. Am nächsten Tag haben mich dann zwei chinesische Freunde besucht. Ich wollte, daß sie mir helfen gegen diesen Friseur Anzeige zu erstatten. Doch sie meinen, solche Geschichten wären in China ganz normal und würden nicht bestraft werden! Das heißt, in China sei es normal und allgemein akzeptiert, daß die persönlichen Wünsche von Kunden nicht respektiert werden!</p>
<p>Ich habe mich inzwischen an den neu ins Leben gerufenen Verbraucherschutz gewandt. Mal sehen ob mir vielleicht doch noch geholfen wird! Wenigstens eine Entschädigung in Form von kostenlosen Haarkuren für mein geschädigtes Haar hätte ich gerne. </p>
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		<title>Zu was Gutem muß man einen zwingen, oder: ich geh zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 02:38:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Hätte mir jemand vor ein paar Monaten erzählt, daß ich demnächst nach Deutschland
umziehen werde, hätte ich es nicht geglaubt. Nach 15 Jahren Leben in Shanghai erschien es mir wie ein unentrinnbares Schiksal, hier für den Rest meines Lebens zu bleiben. Und mit diesem Schiksal war ich auch einverstanden, denn ich habe mich in Shanghai inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/09/minhang11.jpg" alt="minhang11" title="minhang11" width="640" height="360" class="alignleft size-full wp-image-1495" /></p>
<p>Hätte mir jemand vor ein paar Monaten erzählt, daß ich demnächst nach Deutschland<br />
umziehen werde, hätte ich es nicht geglaubt. Nach 15 Jahren Leben in Shanghai erschien es mir wie ein unentrinnbares Schiksal, hier für den Rest meines Lebens zu bleiben. Und mit diesem Schiksal war ich auch einverstanden, denn ich habe mich in Shanghai inzwischen sehr gut eingelebt. </p>
<p>Ich habe mir Shanghai nicht selber ausgesucht, sondern mich einfach meinem Schicksal gefügt, das mich nach Shanghai geschickt hat und zwar als Ehefrau eines chinesischen Managers. </p>
<p>Obwohl ich auch in Deutschland immer glücklich war mit meiner Musik, war ich es aber erstaunlicherweise auch in Shanghai  - allerdings mit (anfänglich) nur wenig Musik und stattdessen viel Chinesisch. Und komischerweise war ich hier solange glücklich, wie ich mich auf Kultur und Sprache konzentriert habe. Doch als dann irgendwann die Musikerin in mir wieder zum Vorschein kam, verminderte sich nach und nach das Glück. Vielleicht aber habe ich mich auch wieder  ans Gitarre spielen erinnert, weil alles andere allmählich den Reiz des Neuen verlor? </p>
<p>Diese Wende  - vom euphorischen Kennenlernen bis zur Rückkehr zum Alltag begann schon nach etwa drei bis fünf Jahren, also sogar noch bevor ich mit diesem Blog begann. </p>
<p>Inzwischen ist für mich Deutschland exotischer und fremdartiger als Shanghai!</p>
<p>Nun wird es definitiv mal wieder Zeit den Ort zu wechseln. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich entschlossen, erstmal einen wahrscheinlich etwas längeren<br />
Zwischenstopp in Deutschland zu machen.  Freunde haben mich gewarnt, daß ich nach 15 Jahren Shanghai wahrscheinlich große Schwierigkeiten haben werde, mich in Deutschland wieder einzuleben. Mal sehen. Vielleicht habe ich ja dann wieder mehr Lust zum Bloggen.</p>
<p>Ein neues Jahr beginnt, ein neues Leben beginnt und ich bin mittendrin als Akteurin, als<br />
Entscheidungsfinderin und Gestalterin meines Lebens. Das ist eigentlich ein guter Job, oder? </p>
<p>Und so genieße ich mein Leben heimlich - ohne über all die Details zu berichten. Die vielen Reperaturen am Haus, der gestrige Taifun, die Abschiedstreffen mit Freunden und Kollegen, die riesigen Probleme mit denen unser Komitee zur Zeit konfrontiert ist und all die vielen anderen mehr oder weniger spannenden Ereignisse in meinem Leben. Sie bleiben erstmal unerzählt - zumindest zur Zeit&#8230;</p>
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		<title>Männer</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 16:09:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ganz schön brisant. Zum Thema Männer fällt mir dann auch noch ein, daß fast jede Depression, die ich in den letzten Jahren hatte, durch unfreundliches Verhalten meines Mannes ausgelöst wurde und umgekehrt aber auch durch sein Verhalten beendet wurde. Meine Stimmung ist doch ziemlich abhängig von solchen Sachen.
Männer sind in China ein Thema für sich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz schön brisant. Zum Thema Männer fällt mir dann auch noch ein, daß fast jede Depression, die ich in den letzten Jahren hatte, durch unfreundliches Verhalten meines Mannes ausgelöst wurde und umgekehrt aber auch durch sein Verhalten beendet wurde. Meine Stimmung ist doch ziemlich abhängig von solchen Sachen.</p>
<p>Männer sind in China ein Thema für sich. Zum Beispiel Meiner. Meinen konnte ich heute endlich mal dazu überreden mit mir ins Fitness Studio auf die Laufmaschine zu gehen. Für nur eine Viertelstunde, aber immerhin. Ein Anfang ist gemacht.</p>
<p>Morgen ist dann erstmal Ruhe angesagt, denn morgen soll es Smog geben. Meistens dauert so eine Smog Phase ja länger als nur einen Tag. Wer weiß, wann wir das Nächstemal zusammen laufen können. Es gibt dann auch noch Dienstreisen und Kunden, mit denen man essen gehen muß. </p>
<p>“liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest” Eva Maria Zurhorst. Das Buch steht schon seit Jahren bei mir herum, aber ich habe noch nicht einmal hineingeguckt. Vielleicht sollte ich es endlich lesen? Das Buch ist ein Geschenk von einer guten Freundin. Sie hat mir sogar eine Widmung hineingeschrieben. </p>
<p>“Der einzig wahre Partner sind Sie selbst”. Naja, allerdings bin ich kein Mann. (Das sollte man wissen. )<br />
Meine Katzen liegen gerade wie Zwillinge auf dem Sofa. Sie werden immer freundlicher je älter sie werden. Und wie ist das bei den Männern? Könnte doch auch so sein, oder?</p>
<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/cats1-267x300.jpg" alt="cats1" title="cats1" width="267" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1475" /><br />
In unserem Wohnviertel gibt es einige Männer, die sich intensiv um die inneren Angelegenheiten kümmern. Ob der Nachbar Gemüse anpflanzt oder ein Hühnchen füttert, interessiert hier nicht nur die berüchtigten Klatschweiber, sondern auch so einige “gstandene Mannsbilder”. Glücklicherweise ist Meiner zu beschäftigt dafür! So haben auch die Dienstreisen und Geschäftsessen ihre guten Seiten. </p>
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		<title>Vom Sterben und Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 12:33:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Haushälterin hat mir heute erzählt, daß in den Nachrichten gesagt wurde,
daß inzwischen bei jedem dritten Menschen in Shanghai, der sich ärztlich untersuchen läßt, Kebs festgestellt wird.
Mir kommt das etwas übertrieben vor, allerdings kann ich nicht das Gegenteil beweisen, da tatsächlich die Krebserkrankungen in meinem Bekanntenkreis unglaublich zugenommen haben. 
Ob das an der Luftverschmutzung liegt? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Haushälterin hat mir heute erzählt, daß in den Nachrichten gesagt wurde,<br />
daß inzwischen bei jedem dritten Menschen in Shanghai, der sich ärztlich untersuchen läßt, Kebs festgestellt wird.<br />
Mir kommt das etwas übertrieben vor, allerdings kann ich nicht das Gegenteil beweisen, da tatsächlich die Krebserkrankungen in meinem Bekanntenkreis unglaublich zugenommen haben. </p>
<p>Ob das an der Luftverschmutzung liegt? </p>
<p>Es gibt ja auch die Meinung, daß Krebs eine psychische Erkrankung sei und auch in diesem Punkt kann ich nicht das Gegenteil beweisen.</p>
<p>Eines ist klar: wir wissen nie, wie lange wir noch zu leben haben. Trotzdem schaffen es die meisten Menschen nicht, aus dieser Erkenntniss irgendwelche Konsequenzen zu ziehen.</p>
<p>Ich habe heute meinen Tag damit verbracht in den Gruppen unseres Wohnviertels auf WeChat - mein Wohnviertel hat in WeChat mehrere Gruppendiskussionen - die sehr erhitzte Diskussion um die illegalen Anbauten in unserem Viertel zu verfolgen. Ehrlich gesagt, interessiert mich das Thema eigentlich gar nicht, aber als Mitglied des Owners Komitees bin ich fürs Enviroment zuständig und da gehören die Anbauten ja auch dazu. </p>
<p>Heute morgen haben zum Beispiel so ein paar übereifrige Nachbarn, die unbedingt alle neuen Anbauten verhindern wollen, die Polizei gerufen, um zwei andere Nachbarn an der “Renovierung” ihrer Häuser zu hindern. Es ging dabei offensichtlich hoch her. Es gibt hier tatsächlich Leute, die - obwohl sie selber ebenfalls Anbauten gemacht haben - wollen, daß alle neuen Mitbewohner keinerlei äußere Veränderungen an Haus und Garten vornehmen dürfen. Und - laut Wohnviertel - Gesetzbuch ist es ja tatsächlich auch illegal solche Anbauten zu machen und sei es nur ein Regendach vor der Garage. </p>
<p>Soviel Kleinkariertheit und Intoleranz erscheint mir fast wie eine psychische Krebserkrankung, aber die Kommunikation auf Wechat finde ich trotzdem faszinierend interessant. Es ist ja alles auf Chinesisch, aber weil mich solche Kommunikation interessiert, kann ich da ganz gut mitlesen. Manchmal beteilige ich mich auch mitschreibend, was dann nicht ganz so gut klappt. Und dann frage ich mich: Julia, hast Du nichts wichtigeres zu tun? Warum interessiert Dich das?! </p>
<p>WARUM spiele ich nicht einfach nur Gitarre, sondern will dauernd “im Leben herumschnuppern” ?! Ist das nicht die komplette “Zeitverschwendung”?!</p>
<p>Was, wenn ich vielleicht morgen sterbe? Bereue ich es dann, so meinen letzten Tag vertrödelt zu haben? </p>
<p>Eines jedenfalls habe ich nicht bereut: Vor einer Woche haben mich die Eltern meiner jüngsten Schülerin mit in das Rolling Stoneskonzert geschleppt. BOAH!!!!!</p>
<p>YEAHH!! Hey, ist dieser Mick Jagger aber gut drauf! und das mit mindestens etwa 70 Jahren! Und auch  Keith Richards, Charlie Watts and Ronnie Wood - eine Gruppe mit viel Energie, Elan und guter Musik! Und jetzt gerade habe ich <a href="http://www.rp-online.de/panorama/leute/rolling-stones-sagen-gesamte-australien-tour-ab-aid-1.4114309">gelesen</a>, daß die Australien Tour, die heute begonnen hätte, abgesagt werden mußte, weil Mick Jaggers Freundin die Hollywood Designerin L&#8217;Wren Scott gestorben ist. Näheres dazu findet Ihr auf der <a href="http://www.rollingstones.com/">offiziellen Webseite</a> oder auf der <a href="https://www.facebook.com/therollingstones">Fanpage auf Facebook</a>. </p>
<p>Und ich zeige Euch jetzt noch meinen persönlichen Mini Film mit den für mich ganz besonderen Höhepunkten des Konzertes in der Mercedes Benz Arena in Shanghai:</p>
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		<title>Ich werde weiterschreiben&#8230;.oder um was geht es in diesem Blog&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 02:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dievommond</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[vor vielen Jahren, als das Leben in Shanghai für mich gerade angefangen hatte an Attraktivität zu verlieren und sich sozusagen mein Shanghai - Honeymoon langsam zu einem Shanghai - normal - Leben entwickelte, begann ich diesen Blog zu schreiben. Zuerst auf Blogspot und als Blogspot dann in China gesperrt wurde, mit eigener Domain.
Ich habe Shanghai-Megabreit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>vor vielen Jahren, als das Leben in Shanghai für mich gerade angefangen hatte an Attraktivität zu verlieren und sich sozusagen mein Shanghai - Honeymoon langsam zu einem Shanghai - normal - Leben entwickelte, begann ich diesen Blog zu schreiben. <a href="http://dievommond.blogspot.com/">Zuerst auf Blogspot</a> und als Blogspot dann in China gesperrt wurde, mit eigener Domain.</p>
<p>Ich habe Shanghai-Megabreit als so eine Art öffentliches Tagebuch angelegt, weil ich glaube, daß ich nur über Dinge schreiben kann, die ich wirklich selber erlebe. </p>
<p>Ich weiß es gehört Mut dazu über persönliche Erfahrungen zu schreiben und dann auch gleich noch im Internet. Nebenbeibemerkt ist das tatsächlich auch der Grund, warum ich immer weniger schreibe. Was ich schreibe hat nämlich Auswirkungen. Es gibt sehr viele Chinesen, auch in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, die gut deutsch lesen können und hier manchmal mitlesen. Als ich zum Beispiel vor ein paar Jahren über unsere Ballett Schule geschrieben habe, wurde das sofort im Unterricht kommentiert!</p>
<p>So fühle ich mich nicht wirklich frei und die wahrscheinlich interessantesten Dinge, schreibe ich dann doch lieber nicht. Eigentlich schade.  </p>
<p>Was ist nun überhaupt ein Blog? Für mich ist ein Blog - im Gegensatz zum Buch - eine Art Sammelhafen für Gedankenschnipsel. Gute Blogschreiber schreiben täglich mindestens einmal und meistens bestehen die einzelnen Postings nur aus wenigen Zeilen. So ähnlich wie die Statements auf Facebook. Und damit man bei den vielen Postings nicht den Überblick verliert, werden sie in Kategorien eingeteilt. Und jeder Blog hat ein Thema. <strong>Das Thema dieses Blogs ist zum Beispiel: das Leben einer westlichen Frau, die mit einem Chinesen verheiratet ist und in Shanghai als Gitarristin lebt.</strong></p>
<p>Und jetzt werde ich mich weiter auf WeChatt mit meinen chinesischen Nachbarn unterhalten und dann Gitarre üben. Bei dem Chat mit meinen Nachbarn geht es gerade hoch her. Es geht zum Beispiel um Themen wie  und ob wir hier im Wohnviertel Gemüse anpflanzen dürfen oder nicht. Die Mehrheit der Chinesen ist gegen Gemüse im eigenen Garten, weil das angeblich häßlich aussieht (“wie auf nem Bauernhof!”), ich verteidige das Gemüse&#8230;&#8230;</p>
<p>liebe Grüße an alle meine treuen Blogleser, die trotz der zur Zeit seltenen Artikel immer noch hier vorbeischauen! </p>
<p>Eure Julia </p>
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		<title>Schlechte Luft in Shanghai: was hat das mit dem neuen Jahr zu tun?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 09:29:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr, in dem Jahresrückblicke ganz besonders gefragt sind, wenn sie der Aufforderung von Meike Winnemuth entsprechen und sich auf das Ende des zukünftigen Jahres beziehen, endet für uns Menschen in China - und in Shanghai ganz besonders - mit der schauerlichen Erkenntnis, daß wir in extrem verschmutzter Luft leben. 

Ich glaube, es war noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr, in dem Jahresrückblicke ganz besonders gefragt sind, wenn sie der <a href="http://www.stern.de/panorama/stern-kolumne-winnemuth-vorausschauender-jahresrueckblick-2079844.html">Aufforderung von Meike Winnemuth</a> entsprechen und sich auf das Ende des zukünftigen Jahres beziehen, endet für uns Menschen in China - und in Shanghai ganz besonders - mit der schauerlichen Erkenntnis, daß wir in extrem verschmutzter Luft leben. </p>
<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/12/img_1810-224x300.jpg" alt="img_1810" title="img_1810" width="224" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1453" /></p>
<p>Ich glaube, es war noch nie so schlimm wie dieses Jahr. Heute scheint die Sonne, der Himmel ist blau - doch die Luftwerte sind mies: der AQI (air quality index) ist 262, die Menge an Feinstaub liegt bei PM 2,5 = 212mg/m3.</p>
<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/12/air-200x300.jpg" alt="air" title="air" width="200" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1454" /></p>
<p> Bei so einer Luft sollte man sich möglichst nicht im Freien aufhalten und schon gar nicht Sport treiben. Doch wer schafft denn das - angesichts des blauen Himmels? So machte ich meinen Einkaufsspaziergang nach Xin Qiao, trug allerdings einen Mundschutz ( - zumindest zeitweise). Doch ich begegnete niemandem auf der Straße, der  Mundschutz trug! Die Menschen ignorieren diese Luft Werte und die Kinder, die gerade Ferien haben spielen im Stadtpark. Was soll man auch machen: ob so ein Mundschutz wirklich hilft, ist sehr fragwürdig. An irgendeiner Stelle ist der immer undicht. </p>
<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/12/badair1-225x300.jpg" alt="badair1" title="badair1" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1455" /></p>
<p>Ich jedenfalls habe nun trotz Mundschutz ein Kratzen in den Bronchen und ziemlich starke Kopfschmerzen. Daß meine Beschwerden keine Einbildung sind, kann man auch daran sehen, daß zum Beispiel meine Haushälterin und andere Menschen in meiner Umgebung ähnliche Beschwerden haben. Wir leiden nun schon seid mindestens zwei Monaten. Während dieser Zeit waren die Werte ununterbrochen extrem hoch, nur einmal, als es geregnet hatte, sanken sie für ein paar Stunden in den Bereich des nur noch  “ unhealthy for sensitive persons”. Gesunde Luft haben wir schon wochenlang nicht mehr.<br />
Und ich weiß, das diese Tatsache auch Ende 2014 noch nicht vergessen sein wird. Im besten Fall werden unsere Beschwerden sich noch eine zeitlang hinziehen, bevor sie in ernsthaftere Krankheiten übergehen. So werden sich viele Menschen noch jahrelang an diese Luftverschmutzung unfreiwillig erinnern müssen. </p>
<p>Die Frage ist: Was kann man denn machen, um die Luft wieder sauber zu kriegen? Ich bin mir sicher, daß sich die chinesischen Regierung darüber den Kopf zerbricht. Doch ist es leider nicht so einfach.  Wer kann eine intelligente und wirkungsvolle Strategie entwickeln, um diese wahnsinnige Umweltverschmutzung zu stoppen?</p>
<p> Wie kann man nur so eine Riesenaufgabe bewältigen? Manchmal träume ich davon wie schön es wäre, wenn es in China mal ein paar Wochen Ferien für alle Autos und Fabriken gäbe. Wenn mal alles gestoppt würde, was die Luft verschmutzt! Und wenn es auch nur für ein paar Tage während des Frühlingsfestes wäre, - es würde diesem Land, den Menschen und der Natur sehr gut tun. Alle würden zu Hause bleiben und - anstatt geschäftig hin und her zu wuseln - miteinander sprechen und Karten spielen. Man würde erstmal seine Vorräte aufbrauchen und wer doch mal einkaufen muß, geht zu Fuß oder fährt, so wie früher, Fahrrad. Wie schön wäre es dann in Shanghai! Wir könnten auf den Hochstraßen spazieren gehen und die Luft würde ganz schnell besser werden. Von so einer Produktionspause würde China nicht wieder arm werden. Trotzdem braucht es langfristig natürlich andere Lösungen. </p>
<p>Ich wünsche mir von ganzem Herzen, daß im Jahr 2014 Lösungen für diese Probleme gefunden werden und die Menschen in China und Shanghai nicht erst krank werden müssen, bevor sich was ändert! </p>
<p>Und - um nun die Frage nach meinen persönlichen Plänen für 2014 zu beantworten: mein Leben ist sehr eng mit der Entwicklung in China verbunden. Ich lebe sehr gerne hier und würde am liebsten noch lange weiter in Shanghai bleiben, guten Gitarrenunterricht geben und selber spielen, mit den netten Frauen aus unserem Viertel abends tanzen und in dem Komitee mitarbeiten. Doch waren die letzten Wochen wegen der hohen Luftverschmutzung so schrecklich, daß nicht nur ich, sondern auch viele Eltern meiner Schüler überlegen, ob man nicht doch woanders hinziehen sollte. </p>
<p>Ich wünsche allen Menschen aus tiefstem Herzen gute Luft!<br />
In diesem Sinn: happy new year.</p>
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		<title>Der Luftverschmutzungs Stress in Shanghai</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 11:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Inzwischen ist es schon fast ein “Hobby” von mir, die stündlich aktualisierten Luftverschmutzungswerte von meinem Handy abzulesen. Draussen ist es grau, man soll nicht ins Freie gehen, denn die Feinstaubbelastung liegt mal wieder bei über PM 2,5 = 400. Werte, die in Europa undenkbar sind. 
Die Richtlinien in Europa sind relativ streng. PM 2,5 = [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.shanghai-megabreit.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/12/1453477_10151821715892308_815428229_n.jpg" alt="1453477_10151821715892308_815428229_n" title="1453477_10151821715892308_815428229_n" width="300" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-1447" /></p>
<p>Inzwischen ist es schon fast ein “Hobby” von mir, die stündlich aktualisierten Luftverschmutzungswerte von meinem Handy abzulesen. Draussen ist es grau, man soll nicht ins Freie gehen, denn die Feinstaubbelastung liegt mal wieder bei über PM 2,5 = 400. Werte, die in Europa undenkbar sind. </p>
<p>Die Richtlinien in Europa sind relativ streng. PM 2,5 = >40 ist dort schon ein Grund, Maßnahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel den Verkehr zu reduzieren. </p>
<p>Wir in Shanghai dagegen leiden hier schon seit Wochen unter bis zu mehr als zehnmal höheren Werten, doch außer der Anweisung möglichst Bewegung im Freien zu vermeiden, passiert hier nichts. Die langen Lasttransporter verstopfen weiterhin die Straßenkreuzung vor unserem Haus. Ich habe manchmal das Gefühl, daß der Autoverkehr hier täglich zunimmt. Der Balkon meines Arbeitszimmers muß mehrmals die Woche gründlich geputzt werden. Nach jedem Regen bedeckt schwarzer Sand die Fliessen. Leider regnet es zur Zeit nicht. Die Sonne kann man aber auch nicht sehen. Smog eben.</p>
<p>Obwohl wir dauernd gesagt kriegen, daß derartig schlechte Luftwerte für jeden Menschen - auch für die gesunden, starken! - gefährlich sind und die gesamte Bevölkerung mit ernsthaften Gesundheitsschäden zu rechnen habe, dürfen die Autos weiterfahren, die Fabriken weiter produzieren und die Baustellen weiterbauen. </p>
<p>Das versteh ich nicht.</p>
<p>Ich bin echt gespannt, wieviele Ausländer deswegen China verlassen werden. </p>
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